Das Camperleben ist endgültig vorbei. Der Bus ist seit einem Jahr verkauft und auch ein neuer Yaris Cross ist jetzt unser.
Seit den Besuchen in Oberstdorf 2013 und 2014 läßt mich die Sehnsucht nach dem Nebelhorn nicht mehr los. Das Fehlen eines behindertegerechten Camping- oder Stellplatzes stand dem immer im Weg. Zwar hatte ich schon seit meiner Erkrankung eine günstige Ferienwohnung im Blick, aber wer mietet sich eine Wohnun, wenn er ein WoMo hat!?
Außerdem sind diese gefragten Wohnungen alle ein Jahr vorher schon ausgebucht. Im letzten Mai habe ich dann eine Lücke entdeckt und – etwas unsicher – 6 Nächte gebucht. Die Buchung war sehr einfach, die Familie Delp hat mir alle Umstände erspart und die Notwendigkeiten erledigt. Ein toller Service, für den wir uns hier noch einmal bedanken möchten.
Um 10:30 bei km 8864 fahren wir los. Erst muss Gertrud noch eine alte Frau retten, die bei der Hitze Mühe hat, mit dem Rollator von der Straße zu kommen, dann müssen wir div. Feuerwehren vorbei lassen, dann noch Geld abheben.
Die Fahrt verläuft – mit einer Halbzeitpause- völlig unproblematisch, nur die Umleitung wg. der gesperrten B19 in Fischen ist etwas unübersichtlich. Dank der Navis erreichen wir die FeWo Delp in der Nebelhornstraße 39 um ca 15:40 Uhr.
Die schöne, praktische Wohnung im Souterrain erfüllt und übertrifft unsere Erwartungen. Nur der Weg vom Parkplatz zum Terrasseneingang ist etwas steil und holprig, und der zur Straße hoch ist sehr steil.
Wir beziehen unsere Zimmer und testen die Zwergenportionen der Senseo Kaffeemaschine.
Zum Abendessen gibt es leckere Schinkennudeln.
Das kostenlose WLAN für beliebig viele Geräte ermöglicht mir das „Barnaby-Schauen“ im Bett.
Meine Nacht ist von Schmerzen uns Spastik geprägt und auch Darmprobleme kündigen sich an.