Baumkronenpfad

Um 7:30 stehen wir auf, machen Toilette und beginnen den Tag am reichhaltigen Frühstücksbuffet – sehr gut. Der Wetterbericht meldet Regen. Es hat 7 Grad. Nationalparkzentrum mit Baumkronenpfad ist angesagt: leichte Regenausrüstung. Während der Anfahrt zum Parkplatz, wobei Gertrud ein suizidives Eichhörnchen verschont, bleibt es trocken, dann beginnt es ganz leicht zu regnen. Es sind aber keine Regenklamotten notwendig. Allerdings werde ich sehr dreckig, Ärmel und Handschuhe sind in kurzer Zeit völlig durchnässt. 9 Euro für den Eintritt und 3 für ganztägiges Parken sind ok. Man bekommt einen Schlüssel für den Aufzug, Toiletten und Ausstellungen. Es geht 400 m durch den Wald zum Aufzug, diesen hinauf und dann auf nassen Bohlen stetig aufwärts. Sehr schön – beeindruckend – bis auf ein paar laute Schulklassen ist wenig los. Oben angekommen (der Turm ist leider mit Rollstuhl nicht zu machen), begrüßt uns dafür die Sonne und es wird richtig schönes Wetter. Wir genießen den Rückweg (bergab). Wieder unten im Zentrum besichtigen wir die Wurzelhöhle und zwei weitere lohnenswerte Ausstellungen. Den feilgebotenen – größtenteils kitschigen – Souvenirs schenken wir wenig Beachtung. Gegen Mittag treten wir den Heimweg an, leisten uns in der Imbiss-Oase, wo Hochbetrieb herrscht, eine super leckere Thüringer Bratwurst (3 €) mit Cola (2.50 €). Im Hotel geht es ans Waschen, Trocknen, Rollipflege und endlich Ausruhen. Bin ganz schön fertig (wahrscheinlich vom Bratwurstessen). Fernsehen (Death in Paradise und Rosenheim Cops). Um 18 Uhr gibt es wieder ein sehr gutes Abendessen (Tomatensuppe, Schnitzelpfanne mit Champignons, Vanille-Pfirsich-Butterkeks-Irgendwas.) Die Nacht ist unruhig. Schnupfen und Husten, starke Schmerzen, Zucken.