Milford Sound Cruise

Ziemlich lange geschlafen (gestern war’s spät). Um 08:20 Uhr bei km 107578 fahren wir erst zum Tanken (26,45 l um 43,60 $) und überprüfen den Reifendruck. Vorne kann ich nachfüllen, aber hinten: der Bock hat Zwillingsreifen und an die Ventile der inneren komme ich ums Verrecken nicht ran, so dass ich einen Mechaniker um Hilfe bitten muß. Der turnt unter absurdesten Verrenkungen unter dem Auto rum, kommt aber auch nicht dran, so dass er schließlich zur Hammermethode greift: er schlägt mit einem Ausbeulhammer gegen den korrekt gefüllten und dann gegen den fraglichen Reifen und schließt daraus, dass es „close to it“ ist. Das bringt ihm 10 Dollar Trinkgeld ein. Dann geht es endlich los, Richtung Milford Sound. Was soll ich sagen? Grandios! Das Wetter passt, die Fahrt ist Spitze (der Homer Tunnel allein ist eine Reise wert) und der Cruise, den wir am Campingplatz mit 10% Ermäßigung von Apollo vorgebucht haben,  sowieso. Wir haben extra ein kleines Schiff genommen, da wir uns so mehr Individualität erwartet haben und haben es nicht bereut. Geschichten und Anekdoten (der Unterwasser-Wasserfall z.B.) machen ein grandioses Erlebnis noch anschaulicher. Ein Spaziergang auf dem Milford Foreshore Walk mit herrlicher Sicht auf den Mitre Peak schließt das „Fjordland-Abenteuer“ ab. Auf dem Rückweg nehmen wir uns ausgiebig Zeit, um The Chasm, die Christie Falls, die Mirror Lakes und die Aussicht am Lake Gunn zu bestaunen, und um 17:00 Uhr sind wir bei km 107817 wieder am Campingplatz in Te Anau. Sabine ist total müde und legt sich erst mal hin, ich erkunde das Town Centre nach einem Fish ’n Chips-Stand, Gertrud geht einkaufen und Chris füllt den Schadensbericht für Apollo aus, den ihm der freundliche Top 10 Mann gleich wegfaxt (kostenlos und mit voller Unterstützung natürlich. Dann marschieren wir alle zusammen los und gönnen uns delikate und reichliche Fish ’n Chips für 24 $. Ach ja, meine Hose hat heute morgen den Geist aufgegeben: für 109,95 $ finde ich einen guten Ersatz mit Plasikgürtel für den Zoll. Chris und Sabine nutzen noch die übriggebliebenen WLAN-Minuten aus, dann gehen wir duschen und schlafen.