Sause nach Hause

Der kaputte Reifen nervt. Keine Chance, ihn zu wechseln, weil die doofe Verkleidungsklappe klemmt. Selbst das Luftdruck-Prüfen (und -Auffüllen) wird zum Glücksspiel, je nachdem ob das Ventil zugänglich ist. Kilometer fressen ist also angesagt. Um 07:45 (km 38634) verlassen wir den Campingplatz. Erst mal eine Tankstelle suchen um den Reifendruck aufzufüllen (außer Betrieb). Also nur Tanken bei km 38636: 35,64 Liter um 34,54 Pfund und mit niedrigem Reifendruck weiter. Um 09:42 erreichen wir bei km 38727 die englische Grenze am Carter Bar Pass. Um 12:35 bei km 38962 nochmals Tanken: 37,07 Liter für 36,66 Pfund und endlich können wir auch den Luftdruck erhöhen: für 3 mal 20 Pence komme ich immerhin von 2 bis auf 4 bar (5 sollten es sein). Wir beschließen, nach Dover durchzufahren, um entweder eine frühere Fähre zu nehmen, oder um uns dort unten nach einem Nachtlager umzusehen. Ein Campingplatz bei Cambridge (wie vorher geplant) macht eigentlich keinen Sinn, weil auch das Wetter nicht dazu einlädt, irgendetwas nicht Überdachtes zu besichtigen. Um 18:30 erreichen wir bei km 39355 den Fährhafen in Dover. Für 19 Pfund Aufpreis können wir die nächste Fähre um 19:30 Uhr nehmen (genau ein Tag früher als gebucht). Unsere restlichen Pfünder legen wir an Bord in Kaffee, Sandwiches und Muffins an. Die See ist etwas unruhig aber nicht besonders unangenehm. Bei der Ausfahrt von der Fähre regnet es und ich verpasse die Ausfahrt zum Parkplatz, wo wir übernachten wollten. Keine Lust umzukehren und zu suchen, also fahren wir weiter auf der E20 bis zur nächsten Autobahnraststätte bei Veurne (km 39424 — 53,17 I – 63,60 € — 23:00 Uhr). Notdürftig Luftdruck auffüllen und schlafen.