Ich habe dann doch noch ein paar Stunden Schlaf ergattert. Um halb sechs wache ich auf, kann mich aber dazu überwinden, weiterzudösen. Dann endlich stehen wir auf, duschen (igitt), frühstücken und surfen (was gibt es alles auf der Royal Mile?) Mit dem Bus fahren wir in die Stadt. Die Princess Street entlang unter dem drohenden und allgegenwärtigen Edinburgh Castle – die Royal Mile rauf und runter. Immer wieder Regen. Jede Menge (Souvenir-) Läden, aber alles nicht so toll. Endlich werden wir bei Neanie Scott – einem kleinen authentischen Laden mit netter Beratung fündig : Tartan für Gertrud, ein Highlander-Sword für Christoph. Später holen wir uns noch zwei wollene Schals. Ein Big Angus bei Burger King stillt den Mittagshunger. Wir sind müde, gereizt, gestresst. Kein Wunder, dass wir uns in die Haare kriegen im Streit um den richtigen Bus zurück zum Campingplatz. Der Tag ist vollends im Arsch, als ich den fehlenden Reifendruck am Camper inten links bemerke.